Wer in der ambulanten Jugendhilfe arbeitet, kennt das Problem: Nach einem Ausflug mit dem Klienten zum Schwimmbad, einem Mittagessen oder einem Kinobesuch landen die Kassenbons in der Jackentasche — und müssen irgendwann mühsam in das System eingetippt werden. Betrag, Datum, Händler, Kategorie. Für jeden Beleg einzeln.
Mit Lani gehört das der Vergangenheit an.
Wie die KI-Belegerkennung funktioniert
Seit Mai 2026 erkennt Lani Kassenbons automatisch. Der Ablauf ist denkbar einfach: Fachkraft fotografiert den Bon direkt in der App, der integrierte Document Scanner schneidet ihn zu und korrigiert die Perspektive — und dann übernimmt die KI.
In wenigen Sekunden werden folgende Informationen automatisch erkannt und in die Felder eingetragen:
- Betrag — der Gesamtbetrag laut Bon
- Datum — das Kaufdatum
- Händler — Name und Adresse des Geschäfts
- Kategorie — Verpflegung, Fahrtkosten, Freizeitaktivität etc.
Was das im Alltag bedeutet
Eine Fachkraft, die monatlich 20 Belege erfasst, spart damit schätzungsweise 30-40 Minuten pro Monat. Klingt wenig — ist es aber nicht, wenn man bedenkt dass diese Zeit bisher oft am Abend oder am Wochenende draufging.
Noch wichtiger: Die Fehlerquote sinkt. Vertipper beim Betrag, falsches Datum, vergessene Kategorie — all das passiert seltener wenn die KI die Daten direkt vom Bon liest.
Datenschutz und Sicherheit
Die Bilderkennung läuft über die Google Gemini API. Die Bilder werden dabei nicht dauerhaft gespeichert und ausschließlich zur Texterkennung verwendet. Alle Daten bleiben auf deutschen Servern — DSGVO-konform wie alles bei Lani.
Verfügbarkeit
Die KI-Belegerkennung ist für alle Lani-Instanzen im ambulanten Modul verfügbar — ohne Aufpreis, ohne Aktivierung. Einfach die App öffnen, Bon fotografieren, fertig.